Der Konzern
Der Weg, den Fipa Italiana Yachts einschlug, um sich als prestigeträchtiges Unternehmen auf dem internationalen Markt der Sportschifffahrt zu etablieren, begann Anfang der Siebzigerjahre mit der Produktion der ersten Boote aus Fiberglas - einem Material, das damals für die meisten Hersteller noch zu innovativ war.
In den Achtzigerjahren übernahm Fipa Italiana Yachts die Kontrolle über die Marke Maiora, das bereits als Inbegriff handwerklicher Bearbeitung galt und in der Werft von Fipa einen fruchtbaren Boden für eine immer ausgeklügeltere Forschung und Entwicklung vorfand.
Zu Beginn der Neunzigerjahre wurde die historische Schiffswerft Intermare gekauft, die sich im Hafenbecken von Viareggio befindet - in einer Stadt, in der das Meer und die Schifffahrt seit jeher eng miteinander verbunden sind. Dies ermöglichte es dem Konzern, auch einen spezialisierten Mechanik-Service, Bearbeitungen aus rostfreiem Stahl, Teak-Bearbeitungen und Kais für letzte Tests vor der Lieferung an den Kunden anzubieten.
Zu Beginn des neuen Jahrtausends erkannte der Fipa-Konzern in der Schiffswerft AB Yachts ‒ dem Marktführer bei der Planung und Errichtung von offenen Schnellbooten mit Wasserstrahlantrieb ‒ eine natürliche Ergänzung des eigenen Sortiments. Mit diesem Kauf begannen die Erneuerung der Modelle und die Erweiterung der Produktion.
Infolge der gestiegenen Nachfrage verlagert Fipa Italiana Yachts einen Teil der Maiora-Produktion in die Anlagen von Massa, wo man dank einer beträchtlichen Fläche (sowohl überdacht als auch im Freien) und dank des Erwerbs von großen Produktionsflächen direkt im Hafen von Viareggio eine jährliche Produktion von 40 Einheiten erreichen kann.
Ein weiterer Quantensprung bei der Entwicklung des Konzerns erfolgte im Jahr 2005 mit dem Kauf der Schiffswerft CBI Navi, wo man die Kompetenz beim Bau von Metall-Yachten erbte und die Produktionsflächen in Viareggio mit dem Zugang zum Meer erweiterte.
Die Leidenschaft beim Bau von Booten brachte den Fipa-Konzern dazu, die Herausforderung anzunehmen, immer größere Yachten für immer anspruchsvollere Kunden zu produzieren.
Im Moment setzt der Fipa-Konzern seine Expansion fort und bietet auch Boote aus Fiberglas mit einer Länge von bis zu 50 Metern, Boote aus Stahl und Leichtlegierung mit einer Länge von bis zu 80 Metern, offene Boote mit einer Länge von bis zu 50 Metern und 360°-Dienstleistungen.

